Wer mit 40 nicht Chef ist, kann seine Gehaltsträume beerdigen, Die Welt

15. März 2017 /
Wer mit 40 nicht Chef ist, kann seine Gehaltsträume beerdigen, Die Welt-1

Heute habe ich einen spannenden Beitrag in „Die Welt“ gesehen. „Wer mit 40 nicht Chef ist, kann seine Gehaltsträume beerdigen.“

Ich hatte schon eine Vermutung, in welche Richtung der Beitrag geht und wurde zu Beginn auch bestätigt.

Männer verdienen mehr, das Studium schlägt die Ausbildung, der Chef bekommt mehr als der Mitarbeiter und vieles mehr. Unterlegt mit interessanten Statistiken und Charts.

Darauf möchte ich hier auch gar nicht im Detail eingehen. Der Link zum Artikel ist wie immer unten in meiner Review.

Neben den spannenden Erkenntnissen wartete ich auf einen Hinweis, der mich als Leser nicht in der Opfer Rolle lässt. Der Hinweis kam zum Glück im letzten Drittel.

„Ein wichtiger Punkt in dem kritischen Alter sind zudem Weiterbildungen: „Wer sich weiter spezialisiert und damit dem Unternehmen einen neuen Mehrwert bietet, hat ein wichtiges Argument für die Verhandlung mit dem Vorgesetzten in der Hand“, raten die Experten des Vergleichsportals. Dazu zähle zum Beispiel ein Ausbilderschein. Insgesamt helfe alles, womit Beschäftigte Engagement zeigen und sich für den Betrieb unersetzlich machen.“

Genau hier liegt meiner Meinung nach der Schlüssel. Ich glaube, dass in der Zeit zwischen 36 und 44 einfach der Punkt kommt, an dem die Menschen erkennen, dass das Leben nun schon eine ganze Weile geht und ob das alles so gut ist, wie es ist.

Die Werte ändern sich oft, andere Dinge werden fokussiert. Früher noch der Wilde, der auf der Arbeit die Welt verändern wollte. Heute stehen vielleicht Freunde und Familie im Vordergrund.

Das System, seine Lebenszeit in die Ziele anderer Menschen / Firmen zu investieren, ist eine sichere Sache. Jeden Monat kommt regelmäßig das Geld. Nur tief im Inneren fühlen sich viele, als würden Sie durch den Job nicht das hinterlassen, was Sie sich vielleicht gewünscht haben.

Damit geht zwangsläufig die Arbeitsleistung, die Motivation und der persönliche Einsatz nach unten. Weiter oben im Artikel ist zu lesen, dass es Führungskräften bezüglich der Gehaltsträume oft anders ergeht.

„Markant aufwärts mit dem Geld geht es in diesem Lebensabschnitt nur noch für Chefs. Sie können locker bis 50 deutliche Lohnsteigerungen durchsetzen. „Erst mit der Beförderung zur Führungskraft folgt der nächste große Gehaltssprung“, erklärt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Allerdings ergänzt der Karriere-Experte: „Führungskraft bedeutet in der Regel mehr Verantwortung und längere Arbeitstage.“

Für mich ist die Formel für Gehaltserhöhung eindeutig. Wer auch ab 42 noch Gehaltserhöhungen haben möchte, muss mehr Verantwortung übernehmen. Die Firma interessiert, was für einen Mehrwert der Mitarbeiter der Firma bringt.

Wenn ich diesen nicht gebe und meine Arbeitsleistung eher zurückfahre, keine Verantwortung übernehme möchte und von 09:00 – 17:00 arbeiten, bekomme ich auch, was ich verdiene und nicht mehr.

Verkäufer haben hier ihr Gehalt meist selbst in der Hand. Der Verkäufer kommt lediglich näher an seine Gehaltsträume, da er für seine Leistung bezahlt wird und nicht für die Zeit, die er einer Leistung nach geht.

Mehr Gehalt = mehr Verkäufe.

Finden Sie in Ihrem Bereich nach Möglichkeiten, dass Ihre Firma

a) mehr Geld macht

b) mehr Geld spart

c) mehr Ware an die bestehenden Kunden verkauft

d) Neukunden gewinnt

Dann haben Sie alle Chancen und Möglichkeiten, auch nach einer Gehaltserhöhung zu fragen. Denken Sie dran – wenn die Firma durch Sie mehr Geld verdient, kann sie auch mehr Geld in Sie investieren. Ihr Gehalt ist ein Investment der Firma in deren Zukunft und Bestehen.

Mein Tipp: Werden Sie zum lebenslangen Lerner. Besuchen Sie Weiterbildungen und interessieren sich auch für umsatzproduzierende Dinge in Ihrer Firma. Dann klappt es auch mit ihren Gehaltsträumen.

Falls Ihnen dafür die Zeit fehlt oder Sie kein Geld habe, um in sich und Ihre Zukunft zu investieren oder Sie einfach nur Angst haben, etwas neues zu machen, dann empfehle ich Ihnen dieses gratis Webinar. Lernen Sie, Ihre Zeit und Ihr Geld sinnvoll einzusetzen und erfahren, wie Sie Ihre Angst überwinden. Melden Sie sich gleich hier an.

Den ganzen Artikel in „Die Welt“ gibt es hier: https://www.welt.de/wirtschaft/article162790168/Wer-mit-40-nicht-Chef-ist-kann-seine-Gehaltstraeume-beerdigen.html 


Reden lernen. In 10 min jeden von sich überzeugen, TED Talk, Stern

14. März 2017 /
Reden lernen. In 10 min jeden von sich überzeugen, TED Talk, Stern-1

Im Stern gibt es ein tolles Interview mit TED Talk Chef Chris Anderson. „Reden lernen. In 10 min jeden von sich überzeugen“.

In der ersten Antwort gibt er einen wichtigen Schlüssel – etwas persönliches über sich erzählen. „Geschichten haben eine unglaubliche Macht“. In der Fachsprache nennen wir Redner das Storytelling. Eine ganz wichtige Disziplin für alle, die einen TED Talk halten.

Chris Anderson schlägt vor, eine Geschichte bei der Vorstellung am neuen Arbeitsplatz statt dem klassischen „Ich bin Norman Gräter, 39 Jahre, komme aus…“ zu erzählen. Erzähle für was du brennst, was dir Spaß und Freude bereitet, anstatt dem Gegenüber Zahlen, Daten und Fakten zu  geben. Verpacke diese in eine Geschichte.

Ganz wichtig – das weglassen ist das A und O. Nicht zu viele Details. Kurz und knackig. Besonders wichtig ist das beim TED Talk, da es hier eine strikte Zeitlimitierung gibt.

Hier möchte ich noch anfügen, dass auch die Pausen überlebenswichtig sind. Wir selbst haben das Gefühl, dass eine Pause event. Schwäche ist (Text vergessen…), jedoch braucht unser Gehirn immer wieder einige Sekunden, um das gerade gehörte zu verarbeiten. Daher ist eine Pause an der richtigen Stelle so wichtig.

Bitte die Pause nicht durch „ääähh“ und „uuuuunnnnd“ füllen. Das nervt den Zuhörer. Und das Gehirn hat keine „Ruhe“, um alles zu verarbeiten. Wir werden dann sehr schnell überfordert, überladen und schalten ab.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Neugierig machen. Denken Sie dabei immer an einen tollen Film. Wenn zu Beginn feststeht, wer der Mörder ist, warum noch den Film schauen?

Halten Sie die Spannung hoch. Platzieren Sie eine erste Idee zu beginnt und unterbrechen Ihre Geschichte danach. Diese greifen Sie natürlich zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf. Das Gehirn „muss“ somit die ganze Zeit bis zur Auflösung warten. So halten Sie Ihre Zuschauer aktiv am Ball.

Chris Anderson wurde auch gefragt, was bei einem Blackout oder einem technischen Fehler gemacht wird. Er schlägt vor, sich einen Satz bereitzuhalten, den man dann sagt, bis die Herausforderung behoben ist.

Mein Tipp: Know your shit. Wenn Sie Ihr Thema und Ihren Inhalt kennen, funktioniert das auch ohne Powerpoint, Flipchart oder sonstige Unterstützung.

In meiner Karriere als Keynotespeaker hatte ich bei Firmenevents schon sehr viele Herausforderungen. Kein Ton, Bildausfall, Kommentare im emotionalsten Teil der Geschichte, kein Flipchart, fehlende Utensilien, ein Presenter, der nicht geht und wenn er geht, fünf Folien aufeinander weiterklickt…

Auch hier zählt die Übung. Sie können zwar nicht alles vorher üben, jedoch können Sie sich auf vieles einstellen und vorbereiten.

Was ich bei David Copperfield gelernt habe, dass es auf der linken Bühnenseite einen „Ersatz Kunststück“ gibt. Sollte somit einmal eine Großillusion aus technischen Gründen nicht funktionieren, so kann David immer wieder auf diese kleine „erste Hilfe“ Kunststück zurückgreifen und die Zeit überbrücken.

Denken Sie bei allem was Sie auf der Bühne tun an Eines: Das Publikum hat keine Ahnung, wohin ihre Reise geht. Ausser…Sie verraten zu Beginn schon alles. Dann müssen Sie auch liefern.

Daher halten die Spannung hoch, geben nur grobe Themen Hinweise und wenn dann alles schief geht, machen Sie das Beste daraus. Denn es weiss keiner ausser Ihnen, was hätte kommen sollen. Somit machen wir uns diesen Stress einzig und allein in unserem Kopf.

Jede herausragende Rede läuft nach einer gleichen Grunstruktur ab. Ähnlich wie einem Rezept. Die Inhalte variieren, die Struktur im Hintergrund bleibt gleich.

Warum sind Topspeaker wie Anthony Robbins, Les Brown oder Barack Obama so erfolgreich? Sie arbeiten mit einer klaren Struktur. Bei allen Vorträgen und Seminaren, die sie halten. Wenn Sie oft auf einer Bühne oder vor Publikum stehen und wissen möchten, wie diese Grundstruktur aussieht und wie Sie diese ihn Ihrem Bereich anwenden, finden Sie die nötige Hilfe hier

Alternativ gibt es die Chance, in 10 Tagen seinen 20 min Vortrag zu erstellen und alles Wichtige zum Thema „Reden auf einer Bühne“ zu lernen. Hier gibt es weitere Informationen zur Speaker Ausbildung.

Das komplette Interview mit Chris Anderson und weitere Tipps zu Kleidung, Schriftgröße und vielem mehr, gibt es im Stern: http://www.stern.de/neon/richtig-reden–dieser-mann-weiss–wie-man-die-besten-reden-schwingt-7361576.html


Tu, was du nicht kannst, Big FM, Casey Neistat

11. März 2017 /
Tu, was du nicht kannst, Big FM, Casey Neistat-1

Heute habe ich einen sehr schönen Beitrag von Big FM und ein inspirierendes Video von Casey Neistat gefunden. „Tu, was du nicht kannst“. Jedoch war mein erstes Gefühl, diese Aussage komplett anzuzweifeln.

Wenn du Erfolg haben möchtest, dann konzentriere dich auf deine Stärken und baue diese aus. Nehmen wir an, du arbeitest täglich an deinen Stärken. Wie erfolgreich wirst du nach einer Weile sein?

Sehr erfolgreich.

Solltest du auf der anderen Seite an deinen Schwächen arbeiten, wirst du auch hier besser werden. Jedoch bin ich der Meinung, dass du dabei über das Mittelmaß kommst.

Überlasse die Arbeit, die dir nicht einfach von der Hand geht Menschen, die Spaß und Gefallen daran haben. Wenn sich jeder Mensch auf seine Stärken und Leidenschaft konzentriert, ist uns allen geholfen.

Daher ist mein Schlusssatz als Keynotespeaker bei Firmenvorträgen „Mache mehr von dem, was dich wirklich glücklich macht“. Nur so wirst du dauerhaft Erfolg, Freude und die beste Zeit deines Lebens haben.

Zurück zum Beitrag von Big FM. Darin soll es gar nicht darum gehen, etwas zu machen, das du nicht möchtest oder kannst. Vielmehr wird das komplette Gegenteil angesprochen. Zweifle alles an, was dein Umfeld als „Wahrheit“ über dich sieht.

„Du bist nicht gut genug“, „dir fehlt die Erfahrung“, „dafür hast du kein Geld“ … alles Glaubenssätze, die uns klein halten. Immer wenn du solch einen negativen Glaubenssatz hörst, solltest du das tun, was du laut Meinung der Anderen „nicht kannst“.

Das Video von Casey Neistat zeigt sehr schön, wie besonders die junge Generation alle Chancen und Möglichkeiten hat und teilweise auch nutzt. Kann so etwas auch für ältere Menschen funktionieren?

Sicher doch – sobald du deine antrainierte Angst ablegst und dich ins Abenteuer deiner Leidenschaft stürzt. Dann kannst du alles sein, was du dir selbst zutraust.

Weitere Informationen zum Thema „Mache mehr von dem, was dich wirklich glücklich macht“ gibt es hier.

Das Video von Casey Neistat und den tollen Beitrag gibt es hier bei Big FM: http://www.bigfm.de/buzzhaltestelle/18791/motivation-pur-tu

Dein

Norman Gräter


Happy birthday, Nina Hagen, Norman Gräter

11. März 2017 /
Happy birthday, Nina Hagen, Norman Gräter-1

Happy birthday und alles Gute Nina Hagen. Nina Hagen, Norman Gräter


Happy birthday, Antonia aus Tirol, Norman Gräter

10. März 2017 /
Happy birthday, Antonia aus Tirol, Norman Gräter-1

Happy birthday und alles Gute Antonia aus Tirol. Antonia aus Tirol, Norman Gräter


Happy birthday, Katja Ebstein, Norman Gräter, Berlin IFA

9. März 2017 /
Happy birthday, Katja Ebstein, Norman Gräter, Berlin IFA-1

Happy birthday und alles Gute Katja Ebstein. Katja Ebstein, Norman Gräter, Berlin IFA


Happy birthday, Chris Thompson, Manfred Manns Earth Band, Norman Gräter

9. März 2017 /
Happy birthday, Chris Thompson, Manfred Manns Earth Band, Norman Gräter-1

Happy birthday and all the best to Chris Thompson from Manfred Manns Earth Band. Chris Thompson, Norman Gräter, Schalke


Unternehmen brauchen Fans / Focus

8. März 2017 /
Unternehmen brauchen Fans / Focus-1

Unternehmen brauchen Fans – ein grandioser Artikel bei Focus Online. „Unternehmer brauchen keine zufriedenen Mitarbeiter, sie brauchen Fans“. Warum ist das so wichtig?

Genauso wie zufriedene Kunden heute nicht mehr ausreichend sind, müssen Firmen intern umdenken. Unternehmen brauchen Fans. Sowohl auf der Kundenseite, als auch als Mitarbeiter.

Im Marketing 4.0 ist die Strategie nicht mehr „vom Fremden zum Kunden“, sondern vom Fremden, zum Freund, zum Kunden. Marken wie Apple oder Harley Davidson zeigen uns seit Jahren, wie das funktioniert.

Der alleinige Blick auf die Mitarbeiterzufriedenheit greift nicht mehr. Vielmehr ist wichtig, wie der Herzblutfaktor der Mitarbeiter aussieht. Unternehmen brauchen Fans.

Die Autorin Anita Saathoff zeigt auf, wie der Weg vom „Gegner“, über den „Gefangenen“, weiter zum „Söldner“ zum „Sympathisanten“ hin zum „Fan“ geht.

„Viele Mitarbeiter sind unmotiviert, bewerten das eigene Unternehmen kritischer als die Kunden und ein nicht unerheblicher Teil der Belegschaft arbeitet sogar aktiv gegen das Unternehmen. Keine guten Voraussetzungen für Begeisterung und Leistung!“

Was ist denn eigentlich ein Fan? Ich habe hier einige Fakten eines „Sport Fans“ aufgeschrieben, die ich auch gerne in meinem Firmenvortrag als Keynotespeaker verwende:

Ein echter Fan kommt früh zum Spiel. Er erscheint nicht erst zur 2. Halbzeit.
Fan Mitarbeiter sind pünktlich. Denn sie freuen sich auf die Arbeit.

Ein echter Fan spricht schon lange vor dem Spiel über das Spiel.
Fan Mitarbeiter sprechen positiv über ihre Firma. Sowohl innerhalb, als auch ausserhalb der Firma.

Echte Fans interessiert es nicht, wann sie nach Hause kommen. Sie freuen sich über jede Spiel Verlängerung.
Fan Mitarbeiter arbeiten nicht nach der Stechuhr. Ihnen geht es um den Sinn und die Erfüllung ihrer Aufgabe. Egal wie lange es manchmal dauert.

Echte Fans verpassen kein Spiel.
Fan Mitarbeiter haben wenig Krankheitstage.

Echte Fans kommen bei jedem Wetter zum Spiel.
Fan Mitarbeiter stehen hinter ihrem Unternehmen. Auch wenn die Zeiten einmal stürmisch sind.

Echte Fans wollen immer die besten Plätze im Stadion. 
Fan Mitarbeiter schlagen sich nicht um die letzte Reihe im internen Weiterbildungsseminar oder der Betriebsversammlung. Sie sitzen vorne. Wer vorne ist, führt.

Echte Fans kenne jede Statistik. 
Fan Mitarbeiter kennen sich mit den Werten des Unternehmens, der Vision und der Mission aus. Und das Wichtigste – ihre eigenen Werte, ihre eigene Vision und ihre eigene Mission überschneidet sich mit denen des Unternehmens.

Echte Fans haben eine Stimme.
Fan Mitarbeiter sprechen Herausforderungen, Sorgen und Nöte an, bevor sie zu einem Problem werden. Die Zufriedenheit des Kunden und der Erfolg der Firma liegt im Fokus.

„Ok Norman Gräter, das ist ja alles ganz nett, aber wieso sollen meine Mitarbeiter nun alle zu Fans werden? Hauptsache sie machen Umsatz“ könnte nun der Ein- oder Andere denken.

Einer der wichtigsten Sätze des Artikels für mich ist: „Fan-Mitarbeiter machen Geschäftsbeziehungen zu Kunden einzigartig und ermöglichen ihrem Arbeitgeber dadurch eine Differenzierung vom Wettbewerb.“ 

Wer dies als Unternehmer heute noch nicht begriffen hat, wird es in Zukunft sehr schwer haben, dauerhaft am Markt zu bestehen.

Durch das Internet sind alle Produkte und Dienstleistungen vergleichbar geworden. Jeder Mensch hat Zugriff auf die ganze Welt. Alles wird kopiert und günstiger angeboten. Was ist das Einzige, das der Wettbewerb nicht kopieren kann?

DEN MENSCHEN!

Was also tun? Unternehmen brauchen Fans.

„Erfolgsfaktoren für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zu Fans machen möchten, sind: Eine klare Positionierung, die sich in der Arbeitgebermarke widerspiegelt, sowie ein aus der Positionierung resultierendes klar definiertes Wertesystem und gelebte Unternehmenskultur. Hier übernehmen die Führungskräfte eine zentrale Rolle. Sie sind praktisch die Stars, die Identifikation jeden Tag im Unternehmen erlebbar machen. Führungskräfte müssen sich ihrer Vorbildrolle bewusst sein und vorleben, wofür das Unternehmen stehen will. Bedeutend für die emotionale Bindung der Mitarbeiter ist, dass sie die Werte ihres Arbeitgebers kennen und sich mit ihnen identifizieren und sie im Unternehmen als gelebt wahrnehmen“ heisst es im Artikel.

Wer heute als Unternehmen weder eine Vision, noch eine Mission hat und sich auch noch nie mit den Unternehmenswerten beschäftigt hat, sollte dies umgehend tun.

Zusammenfassung:
Unternehmen brauchen Fans. Je besser Sie es schaffen, Ihre Gedanken und Ihre Werte zu formulieren und genau dafür die passenden Mitarbeiter zu finden, desto einfacher werden Sie in Zukunft Geschäfte machen. Mit einer klaren Vision und Mission werden Sie automatisch Menschen und Kunden anziehen, die diese teilen.

Besonders die jungen Generationen interessiert nicht mehr so sehr, WAS Sie als Firma machen. Interessant ist eher, WARUM Sie etwas machen. WARUM gibt es Ihre Firma. Wenn Sie dies klar formulieren, kommen die jungen Menschen auch, um MIT (nicht bei) Ihnen zu arbeiten.

Dafür benötigen Sie eine klare Vision. Die Antwort auf die Frage: „Was bin ich für wen.“

Viel Erfolg beim Umsetzen.

Den ganzen Beitag gibt es hier:
http://www.focus.de/finanzen/experten/anita_saathoff/mitarbeitermotivation-unternehmen-brauchen-keine-zufriedenen-mitarbeiter-sie-brauchen-fans_id_6747612.html


Die größten Schwächen in Stärken verwandeln / Business Insider

6. März 2017 /
Die größten Schwächen in Stärken verwandeln / Business Insider-1

Am Wochenende bin ich über einen sehr interessanten Artikel im Business Insider gestoßen. „Es gibt eine einfache Methode, wie ihr die größten Schwächen in Stärken verwandelt“.

Mir gefällt, dass die Autorin darauf eingeht, wie wichtig das Selbstbewusstsein ist. Jedoch gibt es eine neue Studie, die ein weiteres Thema an Tageslicht bringt: Die Selbstreflexion.

Denn Alice Huang und Howard Berenbaum von der Universität in Illinois fanden heraus, dass die gesündeste Form der Selbstreflexion auch das Akzeptieren und Erkennen unserer Fehler beinhaltet.

Der Trick dabei sei, sich selbst zu erlauben, diese Dinge, „die unser Selbstwertgefühl herausfordern“ zwar zu erkennen, sich aber davon nicht verunsichern zu lassen.

Diese Meinung teile ich voll und ganz und gehe bei meinen Firmenvorträgen sogar noch einen Schritt weiter. Fehler sind in meiner Welt „Lernerfahrungen“.

Schauen wir uns einen „Fehler“ einmal an. Grundsätzlich sehen wir einen Fehler als etwas negatives. Fünf Fehler im Diktat, den falschen Partner zu wählen war ein Fehler oder einen Anruf nicht zu machen, war ein Fehler. Wir verurteilen damit etwas.

Wenn wir dies jedoch positiv sehen, haben wir durch diese Erfahrung gelernt, wie man es nicht macht. Mit diesem Wissen können wir es beim nächsten Mal anders machen. Wir stempeln einen Fehler nicht als etwas negatives ab, sondern nehme diese Erfahrung und lernen daraus.

Folgender Satz hat sich bei meinen „Lernerfahrungen“ als sehr hilfreich herausgestellt: „Wieder etwas gelernt“ ist meine Antwort auf sogenannte Fehler. Manchmal sind diese schmerzhaft, kostspielig und unnötig. Nur wie sollen wir uns denn weiterentwickeln, wenn wir keine „Lernerfahrungen“ machen? Wer alles immer perfekt schafft, entwickelt sich kein Stück weiter. Zudem kommen Perfektionisten nie an ihrem Ziel an.

Seien Sie mutig und fördern eine gesunde „Lernerfahrungskultur“ in Ihrem Unternehmen. Denn nur wenn sich Menschen trauen, „Lernerfahrungen“ zu machen, werden sie auch mutig an neuen Dingen arbeiten und Verantwortung übernehmen.

Schauen Sie auf jeden Fall auch dieses Video: Ist Egoismus gut?

Den ganzen Artikel, sowie die 13 Fragen zum Herausfinden der eigenen Selbstsicherheit gibt es hier: http://www.businessinsider.de/es-gibt-eine-einfache-methode-wie-ihr-eure-groessten-schwaechen-in-eine-staerke-verwandeln-koennt-2017-3?IR=T 


Happy birthday, Pretty Yende, Norman Gräter, South Africa

6. März 2017 /
Happy birthday, Pretty Yende, Norman Gräter, South Africa-1

Happy birthday and all the best to opra singer Pretty Yende. Pretty Yende, Norman Gräter, South Africa