Vor ein paar Tagen habe ich auf den Kapverdischen Inseln ein Hörbuch von Esther Hicks gehört. Bei dieser Aussage bin ich hängen geblieben:
„Es ist nicht deine Aufgabe, andere glücklich zu machen. Es ist deine Aufgabe, dich selbst in Balance zu halten. Wenn du darauf achtest, wie du dich fühlst, und Gedanken pflegst, die dich in Einklang mit deinem wahren Selbst bringen, wirst du ein lebendiges Beispiel für innere Stärke und Lebensfreude sein – ein Geschenk für alle, die das Glück haben, dich zu beobachten. Du kannst nicht arm genug sein, um armen Menschen zu Wohlstand zu verhelfen, und du kannst nicht krank genug werden, um kranken Menschen Heilung zu bringen. Du kannst andere nur aus deiner eigenen Kraft, Klarheit und inneren Ausrichtung heraus erheben.“
Wie oft versuchen wir, die Stimmung anderer zu retten oder uns so zu verbiegen, dass es dem Gegenüber gefällt – ob im Job, in der Familie oder in der Partnerschaft.
Und viele verlieren dabei auf Dauer ihre eigene Mitte. Es wird alles nur noch eine Show nach außen, während im Inneren vieles zerbricht. Natürlich wollen wir doch nur nett sein oder helfen. Doch wahre Verbindung entsteht nur, wenn du, statt dich selbst zu verlieren, dir selbst treu bleibst.
Deine Aufgabe ist nicht, alle andere glücklich zu machen. Deine Aufgabe ist es, in deiner Kraft zu bleiben. Klar, zentriert und liebevoll mit dir selbst. Denn wie willst du anderen aufhelfen, wenn du selbst am Boden liegst? Wie willst du Energie oder Liebe schenken, wenn du selbst keine hast? Du kannst als Führungskraft andere nur mit Freude führen, wenn du selbst Freude in dir trägst.
Ein Mentor von mir sagte einmal: „Heilung, Inspiration, Liebe – all das geschieht durch Resonanz. Und Resonanz entsteht dort, wo jemand in seiner eigenen Wahrheit steht.“
Darum: Schau zuerst auf dich. Fang wieder an, ehrlich und tief zu atmen. Fühl dich wieder mehr, auch wenn es manchmal weh tut und dich nicht die ganze Welt toll findet. Komm zurück in dein Gleichgewicht, denn auf allen Hochzeiten tanzen zu wollen, bringt dich aus der Balance. Finde deinen eigenen Tanz, den, der dich glücklich macht. Dann tanze durch dein Leben und begeistere die Menschen durch deinen Mut und dein Vorangehen.
Es gibt ein wunderschönes Lied von Lee Ann Womack – „I Hope You Dance.“
Darin singt sie: „Und wenn du vor die Wahl gestellt wirst, etwas auszusitzen oder zu tanzen … hoffe ich, dass du tanzt.“ Auf deiner eigenen Tanzfläche veränderst du alles, egal, wie es für andere aussieht. Oder, um es in den Worten meiner Freundin Kathi von YoDancing zu sagen:
„Zwei linke Füße? Kein Problem! Bei mir gibt es keine Fehler, nur Variationen. Lass deinem wundervollen Tanzkörper freien Lauf!“
