Der Mensch bleibt: Emotionale Führung als Zukunftskompetenz

Wissen Ihre Mitarbeiter eigentlich, dass Sie froh sind, dass sie da sind?

Nicht, weil es irgendwo im Leitbild steht. Sondern weil sie es merken.

Wenn sie morgens zur Tür hereinkommen. Wenn sie eine gute Idee haben. Und vielleicht noch wichtiger: wenn sie gerade keine haben.

Denn Menschen möchten nicht nur wissen, was sie tun sollen. Sie möchten wissen, dass es einen Unterschied macht, dass sie da sind.

Eine Keynote über eine Form von Führung, die keine neue Methode braucht. Sondern Menschen, die wieder Menschen sehen. 

Wann haben Sie zuletzt jemanden bei der Arbeit wirklich gesehen?

Nicht die Position. Nicht die Leistung.

Den Menschen.

Vielleicht die Kollegin, die heute ungewöhnlich still ist. Oder den Mitarbeiter, der seit Jahren zuverlässig seinen Job macht und deshalb kaum noch auffällt.

Manchmal braucht es keine große Geste. Jedoch ein ehrliches „Wie geht’s dir?“ kann reichen.

Oder ein Satz, den wir erstaunlich selten sagen: „Es ist gut, dass du da bist.“

Genau solche Momente entscheiden mit darüber, wie sich Arbeit für einen Menschen anfühlt.

Norman Gräter Motivationsvortrag Heute ist der schönste Tag meines Lebens2

Wann wurde aus „Schön, dass du da bist“ eigentlich „Läuft ja“?

Es gibt einen schönen Gedanken aus der Paartherapie:
Wenn wir am Ende einer Beziehung noch das tun würden, was wir am Anfang getan haben, gäbe es vielleicht manches Ende nicht.

Ich glaube, da dürfen wir auch im Unternehmen einmal hinschauen. Wenn ein neuer Mitarbeiter anfängt, nehmen wir uns Zeit. Wir fragen nach, hören zu und interessieren uns dafür, wie es ihm geht.

Und ein paar Jahre später?

Gerade die Menschen, auf die wir uns verlassen können, werden erstaunlich schnell selbstverständlich.

Bis zu dem Tag, an dem sie nicht mehr da sind.

Vielleicht beginnt Wertschätzung deshalb mit einer ziemlich einfachen Frage: Was habe ich diesem Menschen am Anfang gegeben, das irgendwann im Alltag verloren gegangen ist?

Menschlich führen heißt nicht, es allen recht zu machen.

Sie dürfen viel von Menschen erwarten und ihnen sagen, wenn etwas nicht gut genug war. Und Sie müssem Entscheidungen treffen, die nicht jedem gefallen.

Die Frage ist, wie Sie dem Menschen dabei begegnen.

Denn Wertschätzung bedeutet nicht: „Alles, was du machst, ist großartig.“ Sie bedeutet:

„Ich sehe dich. Und ich traue dir mehr zu.“

Leistung und Menschlichkeit sind keine Gegensätze. Gute Führung braucht beides.

Norman Gräter Motivationsvortrag Heute ist der schönste Tag meines Lebens1

Vielleicht beginnt es morgen mit einer einzigen Frage.

Wenn einer Ihrer Mitarbeiter abends nach Hause geht:
Mit welchem Gefühl geht er?

Mit dem Gefühl, heute seine Aufgaben erledigt zu haben? Oder mit dem Gefühl:
„Es ist gut, dass ich heute hier war.“

Genau das können Führungskräfte mitprägen. Nicht jeden Tag mit einer großen Geste, sondern durch die Art, wie sie Menschen begegnen. Denn am Ende erinnern sich Menschen nicht nur daran, was sie bei Ihnen geleistet haben.

Sie erinnern sich daran, wie es sich angefühlt hat, mit Ihnen zu arbeiten.

Sie möchten genau diese Form von Führung in Ihrem Unternehmen stärken? Dann lassen Sie uns reden.

Keynote "Der Mensch bleibt: Emotionale Führung als Zukunftskompetenz" anfragen

Norman Gräter als Strahlemann

Norman Gräter
Warum mir dieses Thema so wichtig ist?

Weil ich seit über 30 Jahren mit Menschen arbeite und dabei immer wieder erlebt habe, was passiert, wenn wir einem anderen Menschen unsere volle Aufmerksamkeit schenken.

Einer dieser Momente war meine Begegnung mit Michelle Obama in Amsterdam.

Natürlich wusste ich, wer da vor mir stand. Was mich jedoch viel mehr beeindruckt hat, war etwas anderes:

Für diesen Moment hatte ich das Gefühl, als gäbe es in diesem Raum nur uns beide.

Sie war vollkommen da. Mit ihrem Blick, ihrem Herzen und ihrem Geist. Keine Sekunde hatte ich das Gefühl, nur einer von vielen Menschen zu sein, denen sie an diesem Tag begegnete.

Und genau daran erinnere ich mich bis heute. Nicht an ihren Titel. Nicht daran, wie wichtig oder bekannt sie ist.

Sondern daran, wie sie mich in diesem Moment fühlen ließ.

Vielleicht ist das eine der schönsten Formen von Führung: Einem Menschen das Gefühl zu geben: Ich sehe dich. Du bist mir gerade wichtig.

Norman Gräter in den Medien

Manche Geschichten bleiben im Herzen. Andere schaffen es zusätzlich in die Medien.

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