Wo man hinschaut, dreht sich alles um KI, Veränderung, Mord & Totschlag. Geht es dir auch so, dass du dich dadurch immer weniger selbst spürst? Du machst und tust, aber es ist mehr ein Abarbeiten mit der Angst im Nacken als eine Freude am Tun. Damit steckst du den Sand buchstäblich in den Kopf. Denn wenn du schon einmal Sand im Getriebe hattest, weißt du, dass sich dann immer weniger bewegt und im schlimmsten Fall alles blockiert. Die ganzen negativen Eindrücke von außen sind wie Sand im Getriebe. Wärst du gewillt, so viel wie möglich davon von dir fernzuhalten? Nur wie? Gute Frage.
Der Schlüssel lautet Fokus. Fokus auf das, was gut in deinem Leben ist. Fokus auf die Möglichkeiten, die du selbst in der Hand hast und bestimmen kannst. Fokus auf deine Ziele, Wünsche und Träume (wenn du so etwas überhaupt noch hast). Und Fokus auf die für dich richtigen Menschen in deinem Umfeld. Denn nur so schaffst du es, gut durch den Sandsturm zu kommen.
„Ja, aber Norman, wenn uns doch Land XY angreifen könnte, dann muss man das doch wissen.“ Ich glaube, wenn so etwas eintreten sollte, wirst du es schon mitbekommen. Ansonsten kannst du natürlich auch Monate oder Jahre mit der Angst vor dem „Was wäre wenn“ verbringen. Lässt dich das frei nach vorne gehen – voller Freude und Mut? Oder lähmt dich dieser Gedanke? Wahrscheinlich Letzteres. Und hey, du entscheidest ja für dich, was dir gut tut.
Zu deiner Beruhigung: Vor einigen Tagen habe ich ein Interview mit Peter Hahne gehört. Er sagte sinngemäß, dass wir gar keine Angst haben müssen, dass uns Land XY überfällt: „Wenn die ihre Panzer nach Berlin schicken, stürzt der Erste bei all den maroden Brücken direkt mitsamt der Brücke in die Tiefe. Wir Deutschen schaffen es schon allein, uns zu vernichten. Da brauchen wir keinen Angriff von außen.“
Wir vernichten uns leider wirklich selbst. Möglicherweise durch viele fragwürdige Entscheidungen von „denen da oben“. Nur um das zu ändern, können du und ich recht wenig dazu beitragen. Was du jedoch tun kannst, ist, dich auf das zu fokussieren, was du beeinflussen kannst: Deine Sicht auf Dinge. Deine Tatkraft. Dein Umfeld. Deine Einstellung zu dem, was du tust.
Wir brauchen jetzt einen Schwung an positiven Menschen, die weiterhin Gas geben und nicht das Land verlassen oder hinschmeißen. Und dazu braucht es einen inneren Antrieb, der frei von Sand und sonstigem Unrat ist.
Kannst du dich noch an eine Zeit erinnern, als du mit Freunden etwas bauen oder erleben wolltest? Wie sich jeder eingebracht hat, am gleichen Strang gezogen hat und am Ende etwas Schönes dabei herausgekommen ist? Genau diesen Spirit brauchen wir wieder.
Und du bist dafür verantwortlich. Denn glücklich sein ist eine Entscheidung. Kein Endergebnis von etwas Externem. Entscheidest du dich, jeden Tag mit der bestmöglichen Motivation und Freude aufzustehen? Dich mehr auf das Gute als auf das Schlechte in Gesprächen zu fokussieren? Ob du das Glas halb voll oder halb leer siehst, ist egal. Sei froh, dass du überhaupt ein Glas mit Inhalt hast.
In diesem Sinne: Schau auf das Gute. Denn wer Gutes sät, wird Besseres ernten. Und um Ed Harris aus dem Film „The Rock“ zu zitieren: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten.“
