Ich weiß nicht, ob du Nordlichter schon einmal mit dem bloßen Auge hast tanzen sehen. Das ist das wahre Universum in Bewegung. So unglaublich schön, dass es mir sogar die Tränen in die Augen getrieben hat. War dieser Abend in Finnland vor einigen Tagen Zufall oder doch eine erfüllte Bestellung beim Universum?

Du kennst sicher den Satz „Der Weg ist das Ziel“. Und genau dieser Weg hin zu den Nordlichtern war unser Ziel. Gar nicht die Nordlichter selbst, denn die hatten wir schon einige Tage zuvor auf dem Schiff gesehen. „Wir sind hier für das Abenteuer“, sagten Anke und ich unserem Guide Storm, als er uns fragte, ob wir uns auf den Abend freuen. Er grinst über beide Ohren. „Das ist die richtige Einstellung.“ (endlich mal jemand, der keine Nordlicht Garantie aus im herauspressen will).

„Schau, die Frage ist nicht, ob wir eine wolkenfreie Fläche finden. Denn die gibt es. Die Frage ist nur … wo“, sage ich ihm auf dem Weg zu unserem Minivan. Er nickt.

Um nun an diese wolkenfreie Stelle zu kommen, planen Fahrer Adam und Storm mit uns, von Tromsø in Norwegen nach Finnland zu fahren – vielleicht sogar nach Schweden, sofern das notwendig ist. Während die beiden in den nächsten 3,5 Stunden immer wieder Richtung Himmel schauen, haben die meisten Abenteurer unserer kleinen Reisegruppe die Augen geschlossen. Ich für meinen Teil bin dankbar. Dankbar für das Fahrzeug. Dankbar für Adam und Storm. Dankbar für meinen Wärmeanzug. Dankbar für den schönen Tag in Tromsø. Dankbar für fließendes Wasser auf dem Schiff. Und so weiter und so fort.

Ich schwinge mich quasi auf eine Welle der Dankbarkeit ein, die recht wenig mit der Zukunft zu tun hat. Natürlich sehe ich uns schon unter den Nordlichtern, während sie über uns tanzen. Trotzdem bin ich dankbar für alles, was jetzt gerade ist. Und auch wenn es nur die Reise an sich wäre und wir heute keine Nordlichter sehen würden. Warum? Weil Leben genau das ist, was auf dem Weg passiert. Nicht das, was beim Schritt über die Ziellinie nach ein paar Sekunden wieder vorbei ist. Freude am Leben – also an dem Weg selbst – hilft mehr, als viele glauben.

Was das Universum auch nicht unterscheiden kann, ist der Unterschied zwischen einer starken Vorstellung und der eigentlichen Realität, basierend auf dem, was ich gerade wahrnehme. Denn es geht um die Schwingung dahinter. Woher weiß ich, wie ich gerade „schwinge“? Schau auf deine Gefühle. Sie sind das Barometer für das, was du gerade aussendest. Nicht deine Emotionen erschaffen etwas. Die von dir ausgesendete Schwingung macht das. Gefühle zeigen dir nur, von was du gerade mehr erschaffst. Und deine Gefühle übersetzten diese Schwingung in Freude, Frust oder irgendetwas dazwischen.

Schau, ich kann doch happy sein, bei Regen in einem geschlossenen Fahrzeug zu sitzen und mich vollkommen entspannen. Oder ich schaue stundenlang auf die Polarlichter-App und hab Bammel, weil der Regen einfach nicht aufhört. Weißt du, was mir neben meiner Laune dann auch noch flöten gehen würde? Die Batterie meines Handys. Und die könnte ich doch für die Fotos später noch viel sinnvoller nutzen. Also hab ich mich entspannt, die Profis machen lassen, die für mich sinnvolle Schwingung ausgesendet und fertig. War ich happy? Ja aber sowas von. Mein Gefühl zeigt mir immer direkt, was ich gerade aussende: Dankbarkeit und Freude oder Frust und Mangel. Du kannst nicht negativ schwingen und positives erwarten. „Ich bin erst happy, wenn wir die Nordlichter sehen.“ Also geht es dir jetzt erstmal schlecht und erst wenn…dann… also, nach der Sichtung, wird alles gut sein. Das wird schwierig. Shit in = Shit out.

Kann es denn theoretisch sein, dass es an dem Abend keine Nordlichter gibt? Sicher. Wir haben einen jungen Mann in unserer Gruppe, der an diesem Abend zum dritten Mal in Folge unterwegs ist und die zwei Tage zuvor gar nichts am Himmel gesehen hat. Nur steigen wir erst mal gar nicht auf seinen „Mangel“ ein. Er hofft und drückt für heute die Daumen. Wir wissen, dass es Nordlichter gibt. Wir wissen nur noch nicht, wo. Und wir haben den besten Fahrer und den besten Guide – das sage ich Storm auch direkt vor der Abfahrt.

So wie du denkst, sendest du eine dazu passende Schwingung aus. Und diese Schwingung wird vom Universum (aka das Leben) 1:1 zurückgespielt. Es passt einfach immer. Hab also deine Gefühle im Blick, um zu wissen, was du gerade unbewusst oder auch bewusst aussendest. Und dann? Was tun, wenn du merkst, dass du gerade eher suboptimal sendest?

Deine Gefühle entstehen durch dein Denken. Fang damit an. Worauf fokussierst du dich? Auf den Himmel über Tromsø? Regen? Wolken? Na, dann gute Nacht. Oder auf das Wissen, dass am Ende alles gut wird. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende. Denn der Abend hat für uns ja gerade erst angefangen. Die Tour geht neun Stunden.

Wir für unseren Teil, haben in dieser Nacht vom Universum durch den Tanz der Lichter, genau das zurückbekommen, was wir ausgesendet haben.

Was möchtest du ab sofort aussenden und somit in Zukunft zurückbekommen? Wenn du das weißt, lege deinen Fokus darauf. Und sei gewiss, dass es so sein wird. Kein hoffen. Kein Daumen drücken. Volle Klarheit und Gewissheit sind wichtig. Denn das Leben antwortet wie gesagt nicht auf deine Wünsche, sondern auf deinen Zustand. Und für deinen Zustand bist nur du allein zuständig. Punkt.

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