Kennst du das – wenn einfach alles ineinandergreift und genauso kommt, wie du es dir gedacht hast? Und das ganz ohne Druck, sondern mit viel Leichtigkeit? Willkommen im neuen Jahr der schnellen Wunscherfüllung. Was wäre, wenn auch deine Gedanken ganz schnell Realität werden würden?
Am Mittwoch kamen wir mit der wundervollen Mein Schiff 3 nach für uns 39 Tagen an Bord auf St. Maarten in der Karibik an. Ich glaube, 16 Vorträge und 16 Workshops, zweimal als Gast in der Abendschau sowie die Moderation des Kochduells liegen hinter mir. Und Anke hat 26 Gäste mit deren persönlichen Human Design Chart noch mehr in ihre wirkliche Kraft gebracht.
Somit haben wir in dieser Zeit in vielen Gesprächen noch mehr gegeben. Und ähnlich wie beim Gesetz von Saat und Ernte kam es, wie es kommen durfte. Denn Karma ist nicht gegen dich, sondern einfach die Rückkehr deiner eigenen Emotionen, die du zuvor gegeben hast. Sprich: Wir alle können recht schnell Dinge manifestieren, wenn unsere Energie stimmt und wir im Alltag so oft wie möglich die blaue Brille tragen.
Zurück zu Mittwoch. Tagsüber hatten wir mit YoDancing Kathi und ihrer wundervollen Tochter einen großartigen Tag am Flughafenstrand. Es kam ein Flieger nach dem anderen – so viele hatten wir dort in so kurzer Zeit noch nie gesehen. Zurück an Bord waren wir dann noch bei Kathis Tanzkurs und hatten den Spaß unseres Lebens.
Unser Plan war es, uns nach dem Tanzen noch von den für uns wichtigsten Menschen zu verabschieden und auf jeden Fall der Lonely Husband, die als neue Gastkünstler an Bord kamen, ein kurzes Hallo zu sagen. Während wir also auf dem Weg zur Generalmanagerin Doreen sind, treffen wir sie bereits auf Deck 5 im Treppenhaus. Check.
Nach einem kurzen Ausflug ins Tag-&-Nacht-Restaurant treffen wir Uli von den Lonely Husbands im Flur, der uns zu Mel und Stevie mitnimmt, um kurz Hallo zu sagen. Check. Dort im Ankelmannsplatz begegnen wir dann direkt Heike und Diddi von den Karibik Rebellen. Check.
Wieder zurück auf Deck 5 treffen wir unseren Entertainment Program Supervisor Jan im Büro, während wir unser Gepäck einsammeln. Check. Er begleitet uns zum Aufzug – und wer kommt von der anderen Seite, um ebenfalls Tschüss zu sagen? Unser Kapitän Simon, gemeinsam mit unserem Kreuzfahrtdirektor Dominik. Doppel Check.
Während uns die beiden noch den ganzen Weg zum Hafenareal begleiten, spricht Simon von Antje, die als Generalmanagerin auf der vorherigen Reise im Einsatz war und nun privat mit ihrem Vater an Bord ist. Mir liegt auf der Zunge zu sagen, dass wir Antje leider nicht mehr Tschüss sagen konnten. Während ich das noch denke, kommt sie uns gemeinsam mit Hotelmanagerin Constanze vom Hafenareal entgegen. Somit können wir uns nun direkt von beiden verabschieden. Doppel Check.
Taxis gibt es zu später Stunde keine mehr am Terminal. Blöd. Doch ein netter Security Guard hilft uns weiter und freut sich sichtlich über meine Tafel Milka-Schokolade, die nun einen freudvollen Abnehmer gefunden hat. Der Taxifahrer bringt uns ins nahegelegene Hotel. Das Zimmer ist ein Ball Saal mit Blick auf den Strand am Boardwalk. Vom Balkon aus können wir das Ablegen der Mein Schiff 3 beobachten. Check. Und mir fällt ein, dass ich den Taxi Fahrer gar nicht nach einer Quittung gefragt habe. Egal. Ist halt so. (Noch kein Check).
Am nächsten Tag ruft uns das Hotel ein Taxi zum Flughafen. Und von über 200 Fahrern auf St. Maarten steht unser Fahrer von gestern Abend grinsend an seinem Bus. Ich bekomme also doch noch meine Quittungen von gestern. Check. Vor lauter Freude schenke ihm mein erstes Buch auf Englisch, worauf er stolz sagt, dass seine Tochter ebenfalls ein Buch geschrieben hat. Er hält mir das Buch unter die Nase. „Thriving on Purpose“ (Aufblühen durch Bestimmung/Sinnhaftigkeit). Genau unser Thema. Gleiches zieht eben Gleiches an. Check.
Mit voller Energie schiebe ich unsere viel zu schweren Koffer zum Check-in und werde erst einmal zurückgepfiffen: „Wait behind the line“ (Warte hinter der Linie). Während ich warte und lächle erzählt sie ihrer Kollegin am Counter nebenan „Ich spreche Niederländisch, kein Englisch“.
Ich werde zum Counter gebeten und bleibe strahlend, denn ich habe nun alles, was ich brauche. Ihren Namen vom Namensschild und den Einen Satz, den ich auf Niederländisch kann. Noch habe ich keinen Ton gesagt, jedoch kommt mein Vibe wohl an. Trotz ihrer anfänglichen Unterkühltheit lässt sie beide Koffer durchgehen. Meiner bekommt sogar einen „Extra Heavy“ (extra schwer) Sticker. Mit einem freundlichen „dank u wel Sarah“ (Vielen Dank Sarah) verabschiede ich mich. Und siehe da; sie lächelt. Geht doch. Check.
Das entlocke ich auch der Dame am Zoll, die nebenbei zwar telefoniert und so gar nicht bei der Sache ist. Das „Thank you very much, Stephanie“ versteht sie jedoch und auch ihr entlockt es ein Lächeln. Und so ging es weiter. Im Flieger bekommen wir alles, was wir wollen. Einfach mal nett sein und dem Anderen das Gefühl geben, gesehen zu werden.
Was ich dir mit dieser Tagesbeschreibung sagen möchte: „Wunder“ passieren ständig. Du darfst sie nur sehen und erkennen. Und am Ende des Tages sind es gar keine Wunder, sondern einfach die Energie, die du zuvor ausgesendet hast. Denn jeder energetische Bumerang, der dir im Leben in die Hände fällt, wurde vorher von dir losgeschickt. Das Leben ist also nicht blöd zu dir, sondern du warst zuerst blöd zu dir selbst in deinem Leben.
Viele liebe Grüße aus Miami und sei einfach wieder etwas netter zu dir selbst und zu anderen.
