Ich nehme an, du hattest eine wunderschöne Woche. Meine war grandios. Apropos grandios. Es war einmal ein Frosch, der lebte mit vielen anderen Fröschen zusammen an einem Tümpel. Genau neben diesem Tümpel stand ein Baum, um den die Frösche quakend herumsprangen. Und genau dieser eine Frosch entschied sich, wagemutig diesen großen Baum zu besteigen. Er würde weiter gehen als jeder Frosch, der vor ihm auf Bäume geklettert war. Ja, er würde es bis zur Spitze schaffen. Als nun der Frosch anfing, den Baum hochzuklettern, riefen die anderen: „Stopp. Du kannst da nicht hoch. Kein Frosch ist jemals ganz nach oben geklettert. Dreh um. Das ist unmöglich. Du wirst dich noch umbringen. Du bist nicht stark genug. Komm zurück zu uns.“
Jedoch kletterte der Frosch munter weiter und weiter nach oben. Und zwar bis ganz nach oben. Was glaubst du, wie hat er dieses unglaubliche Ziel erreicht?
Kurz zurück zu meiner grandiosen Woche. Ein neues und gemeinsames Projekt mit meinem Freund Mazze Wiesner hatte vor einigen Tagen im ausverkauften Mercedes-Benz-Kundencenter in Sindelfingen Premiere. Der Abend stand also unter einem sehr guten Stern. Mazzes grandiose Musik, gepaart mit meinen Inspirationen, hat das Thema Vortrag auf die nächste Stufe der Emotionalisierung gehoben. Die Teilnehmer haben geklatscht, gesungen, geschnippt und erkannt, dass manchmal „am A… auch ein Weg vorbeigeht“. (Kleiner Insider für alle, die live da waren.) Und das bringt mich zu meiner Eingangsgeschichte. Kannst du bitte deinen Traum, deine Absicht, dein Ziel festhalten, egal, was die anderen sagen? Arnold Schwarzenegger spricht immer von den „Naysayern“. Die Menschen, die immer pauschal erst mal nein sagen. Halte dich von dieser Gattung Mensch bitte fern.
Was in Sindelfingen genauso schön war, war, dass viele unserer Karibik-Rebellen-Community-Mitglieder live mit vor Ort waren. Denn das ist eine Gruppe Menschen, die aus „Yeahsayern“ besteht. Menschen, die Ja zu sich sagen. Menschen, die Ja zum Leben sagen. Und dieser Live-Austausch beim Abendessen, Frühstück und in den Stunden danach ist für uns alle unbezahlbar. Denn dort trifft die Theorie der Worte auf die Praxis des Alltags. Alle Rebellen haben in den letzten Tagen, Wochen und Monaten ihre eigenen Erfolge erlebt. Manche auch Rückschläge. Und auch diese sehen sie als Chance, etwas Neues zu erfahren und zu lernen, anstatt jammernd daran unterzugehen. Umgib dich bitte so oft du kannst mit Menschen, die deine positiven Gedanken wachsen lassen und dich anfeuern. Daher frag dich doch mal an diesem schönen Tag: Wer ist ein wirklicher Sonnenschein in meiner Freundschaftsliste im Handy? Und den oder die rufst du kurz an und sagst einfach, wie toll du es findest, dass dieser Mensch immer die Marmeladenseite des Lebens sieht. Und wenn du noch niemanden in der Art im Handy hast, geh raus auf die Straße und mache irgendjemandem ein von Herzen kommendes Kompliment. Der schönste Teil daran ist: Du machst das nicht für dein Gegenüber, sondern für dich. Denn wenn du das ein-, zweimal machst, wirst du merken, was es mit dir und deiner Laune macht. Und schon hast du den einfachsten Weg gefunden, selber noch besser drauf zu sein.
In diesem Sinne wünsche ich dir … ach so, du hast recht. Da fehlt doch noch die Antwort auf die Eingangsgeschichte, warum der Frosch nun den ganzen Baum erklimmen konnte. Na, der Frosch war taub.
Als die anderen Frösche wie das HB-Männchen auf- und nieder gesprungen sind, „Stopp“ und den ganzen anderen Mist gerufen haben, hat er sie angeschaut und gedacht, sie feuern ihn an und würden glauben, dass er es schaffen wird, bis ganz nach oben zu kommen.
Sei taub für die Meinungen und Ideen negativer Menschen. Daher wünsche ich dir nun schöne Momente. Ich geh jetzt mal Rüdi abholen, und wir fahren heute Nachmittag zusammen ins PUR-Musical im Stuttgarter Theaterhaus. Damit bereichere ich seine Welt und meine gleich mit. Wir sind dann mal weg … im Abenteuerland.
