Manche Antworten begleiten dich...
ein Leben lang.

Vor über 20 Jahren begann ich außergewöhnlichen Menschen dieselbe Frage zu stellen:

Was ist das Wichtigste, um erfolgreich im Leben zu sein?

Heute blicke ich auf über 400 Gespräche mit Unternehmern, Weltstars, Spitzensportlern, Künstlern und vielen anderen inspirierenden Persönlichkeiten zurück. Manche Antworten haben mich überrascht. Manche herausgefordert. Manche begleiten mich bis heute.

Und genau dort beginnt meine Geschichte.

„Sie haben an mich geglaubt, lange bevor ich selbst daran glauben konnte. Ihre Worte haben mir über Jahre Kraft gegeben, meinem Herzen zu folgen.

Heute beginnt für mich ein neues Kapitel. Danke für die Samen, die Sie damals gesät haben.“

Lucie Sauter

Norman Gräter als Strahlemann

Hinter den Kulissen begann meine eigentliche Reise.

Eigentlich wollte ich nie selbst auf die Bühne. Mich faszinierte vielmehr, was hinter den Kulissen passierte. Dort, wo Menschen ihre Masken ablegten und einfach sie selbst waren.

Über viele Jahre durfte ich außergewöhnlichen Persönlichkeiten begegnen, zuhören und dieselbe Frage stellen. Und ich nahm ihre Perspektiven mit in mein eigenes Leben. Irgendwann geschah etwas, womit ich nie gerechnet hätte.

Aus dem Menschen hinter der Bühne wurde Schritt für Schritt selbst ein Mensch auf der Bühne.

Heute entwickelt ein Hollywood-Team genau diese Reise für die Kinoleinwand.

Zufall?

Oder begann diese Geschichte vielleicht schon viel früher?

Norman Gräter als Strahlemann

Alles begann viel früher.

Auf diesem Bild halte ich meine Schultüte in der Hand. Damals hatte ich keine Ahnung, wohin mich mein Weg einmal führen würde.

Ich wusste nur eines:
Ich war neugierig. Neugierig auf Menschen. Neugierig auf Geschichten. Neugierig auf das Leben.

Vielleicht beginnt jede große Reise genau so.

Mit einer einzigen Frage, lange bevor wir wissen, wohin sie uns eines Tages führen wird.

Norman Gräter mit Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth

Dort begann vieles von dem, was mich bis heute begleitet.

24 Jahre lang war der Würth Konzern mein berufliches Zuhause. Dort lernte ich, Verantwortung zu übernehmen, international zu denken und Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Als Eventmanager öffneten sich Türen zu Begegnungen, die mein Leben bis heute prägen. Viele der Geschichten, die ich heute auf der Bühne erzähle, haben dort ihren Anfang genommen.

Norman Gräter vor dem Tourbus

Mein Studium begann hinter den Kulissen.

Während andere ihren Urlaub am Strand verbrachten, stand ich oft hinter Konzertbühnen, in Arenen oder schlief in Tourbussen. Nicht beruflich, sondern aus purer Neugier.

Ich investierte meine Freizeit, um außergewöhnlichen Menschen zu begegnen und von ihnen zu lernen. Von Menschen, die es schafften, tausende von Besuchern in zwei Stunden zum Singen, Tanzen, Lachen, Weinen und Staunen zu bringen. Woher kommt diese Gabe? Was macht sie als Führungskräfte der anderen Art so wirksam? Genau das wollte ich herausfinden.   

Irgendwann wechselte ich die Seite.

Über Jahre erzählte ich meiner Kollegin Evelyn fast täglich von den Gedanken und Geschichten, die ich von außergewöhnlichen Menschen mitgebracht hatte.

Irgendwann schaute sie mich an und sagte: „Norman, erzähl das bitte nicht nur mir. Erzähl das allen Kollegen.“

Ich lachte. Denn ich war überzeugt, dass andere viel talentierter waren als ich. Doch sie ließ nicht locker.

Manchmal brauchte es genau diesen einen Menschen, der mehr in dir sieht, als du selbst sehen kannst.

Norman Gräter Vortrag 2014-2

Das größte Experiment meines Lebens.

Einige Monate später saß ich allein in einem Hamburger Hotelzimmer. Vor mir lag ein Coaching-Programm. Eine Frage ließ mich nicht mehr los:
„Was ist dein Ziel in drei, fünf und zehn Jahren?“

Ich dachte nach. Gerade einmal zwei Vorträge hatte ich bis dahin gehalten. Trotzdem ließ mich ein Gedanke nicht mehr los.

Wie kann ich über Zielerreichung sprechen, wenn ich selbst kein Ziel habe, das mich herausfordert?

Ich öffnete Google. "Was ist die nächste größere Halle?" Porsche Arena Stuttgart. 6.000 Plätze. Mein Chef, Prof. Dr. h.c. mult. Würth sprach immer von der Vision 2020. Also, nahm ich die auch.

"Am 24. März 2020 wird jeder Platz besetzt sein" sagte ich mir.

Ich wollte beweisen, dass ein ganz normaler Mensch ein außergewöhnliches Ziel erreichen kann, wenn er bereit ist, die Prinzipien erfolgreicher Menschen konsequent zu leben.

Deshalb dokumentierte ich jeden Schritt. Jede Entscheidung. Jeden Zweifel. Jeden Erfolg. Am Ende sollte daraus ein Tagebuch entstehen. Ein Bauplan, der anderen Mut macht, ihre eigenen Ziele anzugehen.

Also buchte ich die Halle und startete den Ticketverkauf – genau 2.020 Tage vor der Veranstaltung. Und wir verkauften im ersten Jahr die ersten 1.000 Tickets.

Zudem kündigte ich nach 24 Jahren meinen sicheren Job.

Das Abenteuer hatte begonnen.

Es gab nur einen Haken …

Norman Gräter trifft Promis

Zwölf Tage.

Sechs Jahre lang hatte ich auf diesen Tag hingearbeitet.

Der 24. März 2020 sollte der Beweis werden, dass ein ganz normaler Mensch ein außergewöhnliches Ziel erreichen kann.

Dann kam der Anruf.

Es herrschte ein weltweites Veranstaltungsverbot. Zwölf Tage vor der Premiere wurde die Veranstaltung von der Stadt Stuttgart untersagt.

Sechs Jahre Vorbereitung.

All mein Erspartes. Meine Lebenszeit. Mein Lebenstraum. Mein Beruf als Redner. Meine Pläne einer Tournee.

Vorbei.

Zumindest dachte ich das.

In den ersten Stunden fühlte es sich an, als wäre alles umsonst gewesen. Nicht nur die Halle. Sondern sechs Jahre meines Lebens. Ich habe das Leben verflucht, den lieben Gott und die ganze Welt.

Was, wenn guten Menschen wirklich Böses widerfährt?

Ich wusste damals noch nicht, dass das Leben mir gerade eine der wichtigsten Lektionen meiner bisherigen Reise beibrachte.

Doch bis ich das erkennen konnte, sollten noch einige Jahre vergehen.

Vielleicht beginnt Veränderung nicht mit einer Antwort.

Sondern mit einer neuen Frage.

Manchmal nimmt dich das Leben in den Schwitzkasten.

Nein. Nicht Chuck Norris. Sondern das Leben.

Es passiert etwas, womit du nie gerechnet hast. Du beginnst, an deinem Weg zu zweifeln. Dann an deinem Ziel. Und irgendwann vielleicht sogar an dir selbst.

Genau dort war ich.

Ich wusste damals nicht, wofür das alles gut sein sollte. Und ich wusste schon gar nicht, dass mich ausgerechnet der größte Rückschlag meines Lebens Jahre später an einen Ort führen würde, den ich niemals geplant hatte:

nach Hollywood.

Heute entwickelt ein Oscar-prämierter Produzent gemeinsam mit mir meine Lebensgeschichte für die Leinwand.

Chuck Norris und Norman Gräter

Nicht die Geschichte eines Mannes, bei dem alles funktioniert hat. Sondern die eines Menschen, der einen großen Traum hatte, damit auf die Nase gefallen ist und irgendwann wieder aufgestanden ist.

Vielleicht ist genau das die wichtigste Antwort, die ich auf meiner ganzen Reise gefunden habe:
Wir können nicht entscheiden, was uns das Leben vor die Füße legt.

Aber wir können irgendwann wieder entscheiden, was wir damit machen.

Und meine Geschichte?

Die ist noch lange nicht zu Ende.

Fragen zu Ihrer Rede und Ihrem Auftritt

Wie erreiche ich meine Zuhörer mit meiner Rede besser?

„Ich habe es doch erklärt. Die Folien waren eindeutig. Warum kommt es trotzdem nicht an?“

Vielleicht haben Ihre Zuhörer verstanden, was Sie gesagt haben. Nur haben sie noch nicht entdeckt, was das mit ihnen zu tun hat.

Nehmen wir an, Sie präsentieren Ihrer Mannschaft die neue Unternehmensstrategie. Für Sie ist längst klar, warum diese Veränderung wichtig ist. Sie beschäftigen sich seit Monaten damit. Ihre Mitarbeiter hören heute möglicherweise zum ersten Mal davon und denken: „Was bedeutet das für meinen Arbeitsplatz? Wird jetzt wieder alles komplizierter? Und wer macht die zusätzliche Arbeit?“

Wenn diese Fragen im Kopf herumkreisen, hat Ihre nächste Strategiefolie starke Konkurrenz. Ich sage immer: Alles, was ein Mensch selbstständig lesen kann, schicken Sie ihm vorher als Anhang per Mail. Denn ein Meeting ist zu teuer, um es mit geführtem Lesen eines Textes in Schriftgröße 9 zu verbringen. Ihr Job ist es, den Menschen vor sich das Gefühl mitzugeben, warum es wichtig ist, dass diese Ziele erreicht werden. Denken Sie immer an Braveheart und seine Motivationsrede, als die Krieger alle schon einpacken wollten, weil der Feind zu mächtig war.

Sprechen Sie deshalb aus, was Ihre Mitarbeitenden gerade wirklich beschäftigt. „Vielleicht fragen Sie sich jetzt, ob dadurch noch mehr Arbeit auf Ihrem Schreibtisch landet.“ Schon zeigen Sie: Ich sehe nicht nur meinen Plan. Ich sehe auch die Perspektive meiner Mannschaft, denn die sind es am Ende, die den Plan umsetzen dürfen.

Und dann werden Sie konkret. Was verändert sich? Was bleibt? Welchen Nutzen haben Ihre Mitarbeiter davon? Was wissen Sie selbst noch nicht?

Ihre Zuhörer müssen nicht merken, wie viel Sie wissen. Sie dürfen merken, dass Sie verstehen, was ihnen wichtig ist. Ich helfe Ihnen gerne, eine Rede zu schreiben, die genau das und noch mehr bewirkt.

Muss eine gute Rede emotional sein?

„Bitte jetzt nicht auch noch Gefühle. Ich möchte eine professionelle Rede halten.“

Verstehe. Sie müssen weder Ihre Lebensgeschichte auspacken noch bei der Betriebsversammlung zu Tränen rühren. Nur sitzen vor Ihnen eben auch keine Excel-Tabellen. Vor einigen Jahren traf ich Jean-Remy von Matt von der sehr bekannten Werbeagentur Jung von Matt, die unter anderem die hochemotionalen Edeka-Werbevideos hergestellt hat. Ich fragte ihn (wie so viele andere auch): „Was ist das Wichtigste, um erfolgreich im Leben zu sein?“ Er lächelte. „Sie müssen nicht persönlich werden, aber höchstpersönlich“, war seine Antwort. Also geht es nicht darum, die Namen Ihrer Kinder im Vortrag zu erwähnen, jedoch, was Sie bewegt und antreibt, welche Vision Sie morgens aus dem Bett treibt und welche Ängste Sie nachts nicht schlafen lassen. Denn Ihrem Team geht es in der Regel genauso.

Ihre Mitarbeitenden bringen Erwartungen, Erfahrungen und mit großer Sicherheit auch einige Sorgen mit. Wenn Ihre Rede daran vorbeigeht, können alle Zahlen stimmen und trotzdem bleibt wenig hängen. „Der sieht mich einfach nicht“, denken viele.

Wichtig ist bei der Emotionalisierung nur eines: Sie dürfen es ernst meinen.

Und ja, es darf auch gelacht werden. Nicht über den Mitarbeiter, dem ein Missgeschick passiert ist. Sondern vielleicht über eine eigene Situation, in der Sie ebenfalls nicht ganz so souverän waren, wie Sie es gerne gewesen wären.

Sie müssen keine großen Gefühle auffahren. Nur dürfen Sie Ihren Zuhörern einen Grund geben, sich angesprochen zu fühlen.

Wie schreibe ich eine richtig gute Rede?

„Ich sitze seit zwei Stunden vor dem Bildschirm. ‚Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter‘ steht schon mal da. Danach wird es schwierig. Dafür habe ich schon 20 Folien mit Monatszahlen und Statistiken.“

Dann lassen Sie uns das Dokument für einen Moment zur Seite legen. Bevor Sie den ersten schönen Satz suchen, fangen wir am Ende an: Was sollen Ihre Zuhörer verstanden haben, fühlen und anschließend tun, wenn Ihr schönes Event vorbei ist?

„Sie sollen unsere neue Strategie verstehen.“

Gut. Und was bedeutet diese Strategie für die Kollegin im Kundenservice, den Mitarbeiter in der Produktion oder Ihre Führungskräfte im Vertrieb? Welche Frage würden die Ihnen stellen, wenn sie ganz offen sprechen könnten?

Genau da wird Ihre Rede interessant.

Sie brauchen nicht für jeden Gedanken eine neue Folie. Vielleicht brauchen Sie eine konkrete Situation: Ein Kunde ruft an. Eine Lieferung kommt zu spät. Zwei Abteilungen warten darauf, dass die jeweils andere entscheidet. Und plötzlich wird greifbar, warum Ihre Strategie überhaupt etwas verändern soll.

Erzählen Sie, was passiert. Lassen Sie die Beteiligten sprechen. „Ich dachte, ihr kümmert euch darum.“ „Und wir dachten, ihr hättet längst entschieden.“ Möglicherweise lächelt jetzt die halbe Mannschaft, weil sie genau diese Unterhaltung kennt.

Von dort führen Sie zu Ihren eigentlichen Aussagen: Was lernen wir daraus? Was machen wir künftig anders? Und welchen ersten Schritt wünschen Sie sich von Ihrer Mannschaft?

Statt möglichst beeindruckend zu klingen, dürfen sich Ihre Gäste darin wiederfinden und verstehen, wofür es sich lohnt, Ihnen bei dieser Strategie zu folgen. Wenn Sie dabei Unterstützung möchten, schauen wir uns Ihre Rede gerne gemeinsam an. Warum? Weil ich unter anderem mit drei Europameistertiteln im öffentlichen Reden prämiert wurde. Also reden kann ich anscheinend ganz gut.

Meine Keynotes für Unternehmen: Future-Proof Leadership · Identität & innere Haltung · Emotionale Führung · Selbstführung

Norman Gräter in den Medien

Manche Geschichten bleiben im Herzen. Andere schaffen es zusätzlich in die Medien.

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