Wer kennt den Satz nicht: „Morgen fange ich damit an.“ Und ganz oft verhält es sich dann damit wie mit dem bekannten Schild „Morgen Freibier“ vor dem Pub. Du kommst morgen wieder und da steht das Schild wieder und vertröstet dich um einen weiteren Tag. So geht das weiter, bis du irgendwann aufgibst. Tja, wann ist der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen? Vor 25 Jahren. Und wann ist der zweitbeste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen? Jetzt. Wie wäre es, du fängst jetzt mit dem an, was du gedanklich erstmal auf morgen geschoben hast? Morgen kommt nie – worauf wartest du?
Arnold Schwarzenegger sagt: „Du wirst das Warten immer bereuen. Aber du wirst niemals den Tag bereuen, an dem du dich entschieden hast, es zu versuchen.“ Neben der Tatsache, dass viele ihre Ideen und ersten Schritte auf morgen verschieben, ist die zweite Ausrede oft, dass es ja zu spät sein könnte. So traf ich auch ein nettes Pärchen auf der letzten Schiffsreise. Nach einem meiner Vorträge sagte sie mir: „Wir sind ja zu alt dafür, aber es war trotzdem super, was Sie gesagt haben.“ Naja, da die medizinische Forschung immer weiter voranschreitet, werden wir alle mit Sicherheit ein paar Jährchen älter als noch die Generationen vor uns. Wann ist jemand wirklich zu alt, etwas Neues anzufangen oder einen Schritt in eine andere Richtung zu gehen? Die beste Art, herauszufinden, ob etwas für dich ist, ist, es zu tun.
Denn wir alle lernen durch Erfahrung und nicht durchs Darüber-Nachdenken. Wenn es dann nicht deins ist, hör wieder damit auf. Nur von vornherein zu sagen „wir sind zu alt“ oder „ich bin zu dies oder das“ ist schade. Selbst wenn ich selbst nur noch ein Jahr zu leben hätte, wäre es doch jede Sekunde wert, in maximaler Freude zu verbringen. Und wenn dafür Veränderung notwendig ist, dann mal los. Besser jetzt als nie.
Wenn wir alle doch nur eine Sache verändern würden… und das ist, mehr Liebe und Wertschätzung in die Welt zu geben. Dadurch würde es wieder mehr Wachstum und Veränderung geben. Gefühlt gibt es aktuell leider nur noch eine richtige Meinung. Hast du eine andere, bist du schnell raus aus dem Spiel. Früher hätte mein Geschichtslehrer dazu vermutlich einen anderen Begriff genutzt als „Demokratie“. Ich schiebe es mal auf mein Alter, dass ich gerade nicht draufkomme, wie das andere Wort war.
Lass uns trotzdem weiter die Veränderung sein, die wir uns von der Welt wünschen. Ich möchte dir etwas mitgeben, was die wundervolle Esther Hicks vor einigen Tagen geteilt hat. Nämlich die Erklärung, warum Liebe und Wertschätzung eine sehr wichtige Sache für dich sein könnten.
„Liebe und Wertschätzung sind identische Schwingungen. Wertschätzung ist die Schwingung der Übereinstimmung mit dem, wer du wirklich bist. Wertschätzung ist die Abwesenheit von allem, was sich schlecht anfühlt, und die Präsenz von allem, was sich gut anfühlt. Wenn du dich auf das fokussierst, was du willst – wenn du die Geschichte davon erzählst, wie dein Leben sein soll – kommst du der Schwingung der Wertschätzung immer näher. Und wenn du sie erreichst, zieht sie dich auf kraftvolle Weise zu all den Dingen hin, die du als gut empfindest.“
Wie erkennst du nun diese Schwingung, denn sie ist ja nicht sichtbar?
Die einfachste Übersetzung der Schwingung in die Sprache Mensch heißt „Emotion“. Das, was du fühlst – ob gut oder schlecht – ist die Übersetzung der Schwingung, in der du dich gerade befindest. Und wie kannst du dich besser fühlen? Das kann ich dir in deinem Fall gar nicht sagen. Ich weiß nur, was mich glücklich macht. Ich liebe es, dir jeden Sonntag zu schreiben. Ich liebe es, meine Erfahrungen und Erkenntnisse aus all den vielen Jahren meiner eigenen Persönlichkeitsbefreiung zu teilen. Und wenn dich das auch glücklich macht und du mehr davon möchtest, werde doch Teil unserer Online Community, in der ich jeden Montagabend einen Live-Vortrag halte. Schau gerne mal rein, ob das was für dich ist. Und wenn du nun denkst, ich schaue morgen mal rein, dann denk immer an das „Morgen Freibier“-Schild. Jetzt wäre auch eine gute Zeit dafür. 😉
