Schluss mit Ausreden

„Selbstdisziplin und Selbstvertrauen sind der Schlüssel für Erfolg“ Jürgen Drews

In meinem Gespräch mit Sänger Jürgen Drews (u.a. Kornblumen) zum Thema „Was ist das Wichtigste, um erfolgreich im Leben zu sein“, teilte er diese Weisheit mit mir.

Alles was Sie hören, lesen und sehen, denken Sie auch. Sie kennen den alten Satz „Denke jetzt nicht an einen rosa Elefanten“. Um nicht an etwas zu denken, muss sich unser Gehirn erst einmal ein Bild davon machen. Somit hat alles, was Sie in sich aufnehmen, eine Auswirkung auf Ihre Denk- und somit auch auf Ihre Handlungsweise.

Ihr Gehirn

Unser Gehirn mag gleiche Dinge. Denn bei gleichen Dingen, läuft alles von alleine. Daher greift die Werbung und auch die Filmindustrie immer zu drastischeren Mitteln. Vor kurzem fragte ich mich zweieinhalb Minuten lang, was mir diese Kino Werbung mit den älteren, tanzenden Damen auf dem Dach eines Hochhauses, sagen soll. Ich weiss es bis heute nicht. Was ich jedoch herausgefunden habe, dass es auffällig war. Nur wenn etwas aus dem Rahmen fällt, kommt es in unserem Gehirn noch an. Somit werden Meldungen in den Nachrichten immer dramatischer, Filme immer realistischer und Werbung immer sonderbarer. Wir sind schon so „abgebrüht“ im Kopf, dass wir nur noch Dinge wahrnehmen, die nicht den Normen entsprechen.

Ausreden im neuen Jahr

Nun lassen wir 2019 zurück und gehen in ein brandneues Jahr. Bleiben wir kurz bei Ihrem Gehirn und gewissen Gewohnheiten. Nehmen Sie die alten und sinnbefreiten Gewohnheiten mit „rüber“? Zum Beispiel Ihre Ausreden. Stimmt, Sie nutzen diese ja nie. Jedoch haben Sie Freunde oder Kollegen, die Meister in Ausreden sind. Zu jedem Treffen kommen diese Menschen zu spät. Und es waren immer die Anderen. Die U-Bahn, die zu spät kam. Der Anruf, der noch dazwischenkam, der fehlende Parkplatz usw. Diese Menschen sind immer Opfer von irgendetwas. Haben Sie nicht Lust, vom Opfer zum Gestalter Ihres Lebens zu werden? Also…Ihren besten Freund oder Kollegen meine ich natürlich. Fragen Sie (sich) doch beim nächsten zu-spät-kommen folgendes; „Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?“ Sollte Ihre Antwort lauten: „Nichts“, dann sind Sie weiter gerne das Opfer. Ach stimmt, es lag ja auch an den anderen Menschen, die Ihnen den Parkplatz weggenommen haben. Oder die U-Bahn, die 10 Sekunden zu früh gefahren ist. Was halten Sie davon, beim nächsten Mal etwas an Ihrem Ablauf zu verändern? Vielleicht würde früher losfahren helfen? Oder bei fehlendem Parkplatz auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu gehen? Damit haben Sie Ihre Handlungen und Resultate in der Hand. Ändern Sie die Herangehensweise und lassen diese Opferrolle im alten Jahr zurück.

Ich hatte doch angerufen“

Legen wir diese Ausrede noch oben drauf; „Ich hatte doch angerufen und gesagt, dass ich später komme“. Vielen Dank für diese Info. Und wieder die Frage; was würden Sie beim nächsten Mal anders machen? Denn während Sie noch aufgrund Ihrer tollen Ausreden in der Bahn sitzen, warten andere Menschen auf Sie. Verstehen Sie mich richtig. Es geht mir nicht darum zu sagen, dass Sie nie zu spät irgendwo hinkommen dürfen. Die Frage ist einfach nur; wie gehen Sie für das nächste Mal damit um, damit das nicht mehr passiert und dass Sie nicht andauernd Spielball der äußeren Umstände sind?

Fazit

Haben Sie sich selbst und den anderen Menschen gegenüber so viel Respekt, dass Sie beim nächsten Mal etwas an Ihrem Tun ändern, um ein anderes Ergebnis zu erhalten. Zudem wäre es ein guter Vorsatz für das neue Jahr, endlich mal mit dem Jammern aufzuhören, um vom Opfer zum Gestalter Ihres Lebens zu werden. In diesem Sinn – rutschen Sie gut rüber.

Über den Autor:

„Wenn Mitarbeiter ihre Fähigkeiten und Leidenschaft nutzen, um gemeinsam am Unternehmenserfolg zu arbeiten, werden Kunden zu Fans und Ihr Umsatz explodiert.“ Norman Gräter

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