„Unsere Tiere stehen über unseren Produkten. Wenn eine junge Ziege die Milch braucht, gibt es eben für eine Weile keinen dementsprechenden Käse zu kaufen“, sagt Angela, eine wundervolle ältere Dame, die seit mehreren Generationen Käse auf ihrem Hof in der Toskana herstellt. Interessanterweise sollte sie nicht die Einzige sein, die wir in den letzten Tagen treffen durften, die etwas für sie Wichtigeres über den Profit stellt.
Auch Michele, der uns erzählt, dass er nach vielen Jahren in der Werbebranche seinen gutbezahlten Beruf eintauschte, um nun seinen Lebenstraum zu leben und Wein anbaut. Und das eben anders als viele andere Weinbauern. Sein kleines Büchlein, in dem er seine Weine vorstellt, gleicht fast einem Handbuch für Motivation. Wundervolle Zitate wie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ findet man darin. Ebenso zeigen seine Flaschenlabels sein Interesse an Marvel-Superhelden und neben den Weinen passende Musikstücke, die Michele mit dem jeweiligen Wein verbindet. Man spürt bei beiden sofort: Hier geht es nicht ums Verkaufen. Hier geht es ums Leben.
Beide haben vor vielen Jahren eine wichtige Entscheidung getroffen. Nämlich es so zu machen, wie es sich für sie richtig anfühlt. Und genau da kam mir die Frage: Warum fällt es manchen Menschen scheinbar so leicht, Entscheidungen zu treffen, während andere jahrelang warten?
Hier ein paar Ideen dazu, die wir morgen in unserer Rebellen Community noch viel mehr im Detail besprechen. Der wichtigste Schritt für eine gute Entscheidung ist zu wissen, was du willst. Was soll am Ende durch diese Entscheidung herauskommen? Denn ohne ein klares Verlangen wirst du keine klare und schnelle Entscheidung treffen. Wenn du gerade gegessen hast und jemand fragt dich, ob ihr abends noch etwas essen geht, dann wird dir die Entscheidung schwerer fallen, als wenn du seit einem Tag nichts mehr gegessen hast und dir der Magen sonst wo hängt. Ohne Verlangen (ob aus Freude oder Angst) keine schnelle Entscheidung. Genau aus diesem Grund treffen erfolgreiche Menschen so schnell Entscheidungen. Sie wissen klar, was sie wollen (oder auch nicht mehr wollen).
Danach schaust du dir verschiedene Optionen an, die möglich sind. Welche Wege könnten dich deinem Ziel näherbringen? Wenn du mehrere Ideen für den Weg hast, schau auf die daraus entstehenden Konsequenzen. Denn jede Entscheidung kostet dich etwas. Sei es, dass sie dich die Erfahrung der nicht gewählten Möglichkeit kostet. Oder vielleicht kostet sie dich Geld. Und was sie dich auf jeden Fall kostet, ist deine (Lebens) Zeit.
Und zum Ende hin wägest du alles gegeneinander ab, verbindest verschiedene Möglichkeiten, die du vielleicht so noch nicht zusammen gesehen hast. Und dann geh den Weg. Mach direkt den ersten Schritt, anstatt ihn auf den nächsten Tag zu verschieben. Denn mit Sicherheit kommt dir sonst wieder der Alltag in die Quere und der Start verschiebt sich von Tag zu Tag. Und so entscheiden dann oftmals andere Menschen für dich. Hol dir deine Power zurück und werde (wieder) zum Schöpfer deines Lebens.
Wenn du dann auch noch klare Werte hast und diese lebst, dann fällt dir jede künftige Entscheidung deutlich leichter. Ähnlich wie Michele oder Angela, denen die Entscheidung leichtfällt, was und wie sie jeden Tag ihr Leben und Arbeiten gestalten. Denn wer seine Werte kennt, trifft nicht automatisch immer die perfekten Entscheidungen, jedoch triffst du für dich deutlich bewusstere Entscheidungen.
Und wenn du die Werteübung schon lange nicht mehr gemacht hast, lade sie dir gerne als Teil meiner fünf Geschenke direkt herunter und baue dir damit das Fundament für noch bessere Entscheidungen auf.
