Je digitaler die Welt wird, desto wertvoller wird echte Begegnung

Was passiert mit uns Menschen, wenn immer mehr Aufgaben von Technologie übernommen werden? Und könnte ausgerechnet der Fortschritt dazu führen, dass echte menschliche Verbindung wieder wertvoller wird? Mit dieser Frage beschäftige ich mich in meinem aktuellen Pressebeitrag.

Wir sprechen gerade überall über künstliche Intelligenz. Was kann sie schon heute? Welche Aufgaben wird sie morgen übernehmen? Wie verändert sie Unternehmen, Führung und unsere Arbeitswelt?

Mich beschäftigt dabei noch eine andere Frage:

Was wird zwischen uns Menschen wichtiger, wenn Technologie immer mehr für uns erledigen kann?

Eine aktuelle Studie liefert dazu einen spannenden Gedanken. 467 Erwachsene sollten für zwei Wochen das mobile Internet auf ihren Smartphones blockieren. Telefonieren und SMS blieben möglich, ebenso das Internet auf anderen Geräten.

Die Ergebnisse waren bemerkenswert: Wohlbefinden, psychische Gesundheit und die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten, verbesserten sich. 91 Prozent der Teilnehmer zeigten bei mindestens einem dieser drei Bereiche eine Verbesserung. Gleichzeitig verbrachten die Menschen unter anderem mehr Zeit im persönlichen Kontakt mit anderen.

Anmerkung: Hier auf der Website würde ich beim letzten Satz direkt die Originalstudie verlinken, nicht meinen Citation-Verweis.

Was bedeutet das für unsere Arbeitswelt?

Genau diese Frage begegnet mir auch in meinen Vorträgen immer wieder.

Technologie kann uns vieles leichter machen. Wissen ist innerhalb von Sekunden verfügbar. Prozesse werden schneller. KI unterstützt uns bei Aufgaben, für die wir früher Stunden gebraucht hätten.

Nur eine Frage beantwortet sie uns nicht:

Wie fühlt sich ein Mensch, wenn er morgens zur Arbeit kommt?

Wird er gesehen?

Kann er seine Ideen einbringen?

Hat er das Gefühl, dass seine Anwesenheit einen Unterschied macht?

Vielleicht werden genau solche Fragen in einer immer digitaleren Arbeitswelt sogar wichtiger.

In meinen Keynotes beschäftige ich mich deshalb mit Führung, Unternehmenskultur, Motivation, innerer Klarheit und vor allem mit der Frage, wie wir miteinander umgehen wollen, während sich um uns herum immer mehr verändert.

Und die Entwicklung ist längst außerhalb von Unternehmen zu beobachten. Laufclubs wachsen, Menschen treffen sich bewusst zu Offline-Veranstaltungen und selbst Steven Bartlett bringt seinen weltweit erfolgreichen Podcast The Diary of a CEO ins Kino, damit Menschen ihn gemeinsam erleben.

Digitale Möglichkeiten verschwinden dadurch nicht.

Vielleicht erkennen wir gerade einfach wieder den Wert von etwas, das lange selbstverständlich war: echte Begegnung.

Oder wie ich es im aktuellen Pressebeitrag formuliere:

„Die Unternehmen der Zukunft werden vielleicht nicht nur darum konkurrieren, wer die beste Technologie hat. Sondern auch darum, wo Menschen am liebsten Mensch sein möchten und können.“

Meinen vollständigen Beitrag mit der Studie, aktuellen Entwicklungen und meinen Gedanken zur Zukunft unserer Arbeitswelt findest du bei OpenPR:

→ Zum vollständigen Pressebeitrag auf OpenPR: „Je digitaler die Welt wird, desto wertvoller wird echte Begegnung“

Über Norman Gräter

Norman Gräter ist Keynote Speaker für innere Klarheit, Führung und Unternehmenskultur. In seinen Vorträgen verbindet er persönliche Geschichten mit neuen Perspektiven auf Motivation, Zusammenarbeit und die Frage, was Menschen gerade in Zeiten großer Veränderungen brauchen.

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