Ändere deine Gewohnheiten – ändere dein Leben

von | 06.03.2022 | Blog

Wie war deine Woche? Meine war nach 35 Tagen Karibik und Kreuzfahrt anders, als ich es durch die letzten Wochen gewohnt war. Denn bei 35 Tagen werden die magischen 21 – 30 Tage überschritten. Diese sind nötig, um eine neue Gewohnheit in unserem Gehirn und somit in unserem Leben zu erschaffen. Vielleicht kennst du das selber auch. Durch Corona warst du an Zuhause gewöhnt und dann kam der Marschbefehl zurück ins Büro. Das war zu Beginn eine „fremde“ Welt für dich. Du hattest dich an deine neue Realität gewöhnt und musstest erst wieder umlernen.

Was ich dir damit sagen möchte; alles was dir in deinem Leben nicht gefällt, ist lediglich eine Gewohnheit. Zu viel Hüftgold = zu viel oder falsches Zeugs gegessen. Zu viel Stress im Alltag = zu oft an allen möglichen Orten in deine Firmenmails geschaut, dass dein Gehirn gar nicht mehr abschalten kann, da du aus Sicht deines Gehirns „überall“ auf der Arbeit bist.

Du merkst, worauf ich hinausmöchte. Wenn du andere Ergebnisse möchtest, dann fange an, eine neue Gewohnheit zu schaffen. Dadurch verankert sich in deinem Gehirn ein neuer Autopilot. Du darfst nur 21 – 30 Tage „durchhalten“. Ist das einfach? Nein. Ist es trotzdem sinnvoll? Auf jeden Fall. Dazu einen kleinen Auszug aus meinem (Hör)Buch „Zielerreichung für High Potentials“:

Wie entstehen solche Autopiloten?

Durch Wiederholung oder ein einmaliges Erlebnis. Die Wiederholung kennen wir alle aus der Schule. Schreibe die Vokabeln 10 Mal, dann kannst du sie dir besser merken.

Das einmalige Erlebnis erfolgt schneller, kann aber mit negativen Lernerfahrungen behaftet sein. Stell dir vor, du läufst als Kind an einem braunen Holzzaun entlang. Es ist ein sonniger Tag und du bist auf dem Weg nach Hause. Du summst ein Liedchen und hüpfst munter vor dich hin. Deine Finger berühren jedes Brett des Holzzaunes. Zwischen den Brettern fällt dein Finger immer in den kleinen Zwischenspalt und berührt dann das nächste Brett. Die Sonne strahlt, die Vögel zwitschern aus den Bäumen, der Wind weht dir leicht und angenehm ins Gesicht. Zuhause wirst du erst einmal ein Eis zur Belohnung essen, denn du hast bei Nachbar Müller den Rasen gemäht. Der Duft von frischgemähtem Gras liegt dir noch in der Nase.

Tagträumend und in Gedanken an das Eis versunken, fahren deine Finger vom Zaun über die Gartentüre. Aus dem Nichts springt von innen ein riesiger Hund am Zaun hoch und bellt dich mit weit aufgerissenem Mund an. Du wirst in Millisekunden aus deinem Tagtraum gerissen, erschrickst, zuckst zusammen und ziehst deinen Finger instinktiv zurück. Du siehst nur die weißen Zähne und die aufgerissenen Augen des Hundes, während der dich aggressiv anbellt. Dein Puls und Blutdruck sind gefühlt um 200% erhöht, deine Augen sind weit aufgerissen und du hältst den Atem an… bevor dein Reptiliengehirn übernimmt, das Blut in deine Beine und Arme pumpt und du schnell Reißaus nimmst.

Diese eine Schrecksekunde verschafft dir möglicherweise einen so einschneidenden Lerneffekt, dass du für den Rest deines Lebens kein Freund von Hunden bist. Die Situation musste sich nicht 10 Mal wiederholen – es genügte eine Sekunde und eine Erfahrung.

Nun weißt du, wie du eine neue Gewohnheit schaffst. Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung oder die Verknüpfung mit einer starken (positiven) Emotion.

Daher verstärke ich direkt meine „35 Tage Karibik“ Gewohnheit mit weiteren 17 Tagen in der Karibik, die am 25.3. startet. Dieses Mal auf der Mein Schiff 2. Wer also eine Auszeit anstrebt und sich in diesen sonnigen 2,5 Wochen positiv verändern möchte, darf gerne direkt hier buchen.