So vermeiden Sie negative Gedanken

„Ich habe mein Herzblut in meine Karriere gegeben“ Roddy Piper

In meinem Gespräch mit dem bereits verstorbenen Wrestler und Schauspieler (u.a. Cold Case) Roddy Piper teilte er diese Weisheit mit mir.

Es ist immer schön, Menschen zu treffen, die Ihrer Leidenschaft und Passion folgen. Sie haben etwas ganz Besonderes. Eine Mischung aus Antrieb, Feuer im Herzen und ein gewisses Funkeln in den Augen. Fast unbemerkt von all diesen positiven Dingen gibt es im Leben immer wieder kleine Tiere, die sich trotz aller Freude aufmachen, um uns die interne Speisekammer leerzuräumen. Kleine Ameisen, die sich fast unerkannt ans Werk machen und nach und nach das Schöne in etwas Negatives verwandeln.

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Ameisen im Gehirn

Der Amerikaner Jentezen Franklin sprach vor einigen Jahren von Ants in the brain – Ameisen im Gehirn. Seine Erklärung für das englische Worte Ameise (Ants) war folgendes: Automatic Negative Thinking Syndrome (Automatisches Negatives Denk Symptom). Die negativen Denkweisen kommen nach und nach angeschlichen. Eben wie kleine Ameisen. Selbstzweifel, Kritik oder auch Aussagen von Freunden, Bemerkungen von Vertrauten und Hinweise wie „das hat ja noch nie jemand geschafft“ nagen langsam und stetig an unserem festen Willen.

Negativ geht immer

Aus welchem Grund fällt es uns leichter, auf negative Einflüsse zu hören, statt weiter auf der positiven Schiene zu fahren? Dies liegt an unserer Historie. In den frühen Jahren der Menschheit war die Anfeindung für Leib und Leben noch größer. Wir konnten nicht von einem freundlichen Hamster im Gebüsch ausgehen, wenn dort ein Rascheln zu hören war. Somit musste der Urmensch sehr vorsichtig sein, wenn es ein z.B. Geräusch gab. Es war immer eine mögliche Gefahr im Anmarsch. Diese konnte im schlimmsten Fall das ganze Dorf das Leben kosten. Somit hat die Natur bei uns Menschen sieben Nervenautobahnen für negative Emotionen und lediglich eine für positive Emotionen angelegt. Somit ist einfach nachzuvollziehen, warum wir von so vielen negativen Schlagzeilen umgeben sind. Sie funktionieren für den Verkauf viel besser. Jeden Tag schlechte Nachrichten führen dazu, dass sich diese im ersten Moment unbemerkten wie kleine Ameisen ans Werk machen. Sicherlich würde jeder behaupten, dass eine negative Meldung im Radio das eigene Weltbild noch nicht ankratzt. Genauso, wie eine kleine Ameise noch keine Gefahr darstellt. Nur wenn wir jeden Tag mehrmals diese negativen Nachrichten in unser Gehirn lassen, ist es, als würden Heerscharen von Ameisen tagtäglich bei uns einfallen und uns nach und nach den Essensspeicher leerräumen.

Fazit

Fangen Sie an, Ihre Nachrichten zu selektieren. Passen Sie auf, was Sie in Ihr Gehirn lassen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Ist es nötig täglich teilweise zu jeder halben Stunde die Nachrichten (eine Zusammenfassung der negativsten Ereignisse der Welt) plus den dazugehörigen Staumeldungen zu hören? Mich fasziniert immer, wenn Menschen sich über Staumeldungen austauschen, jedoch nicht einmal auf dieser Route unterwegs sind. Vom Stau schimpft man dann gerne über die deutschen Straßen, über Steuern, die Politik und so geht es weiter. In dieser Zeit könnten Sie auch etwas für Ihren Traum und Ihr Ziel unternehmen. Erfolgreiche Menschen fokussieren sich auf Ihre Ziele und nicht auf die ungewünschten Dinge. Passen Sie daher bitte auf die kleinen Ants auf. Denn wo es eine Ameise ist, sind oft sehr viel mehr.

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Norman Gräter ist Redner für Motivation und Persönlichkeitsentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung. Sein kurzweiliger und unterhaltsamer Stil hat dem 5 Sterne Redner und Führungskräftetrainer den dreifachen Europameister im öffentlichen Reden, sowie den Titel „Trainer des Jahres 2017“ von der Europäischen Trainerallianz eingebracht. Zudem arbeitet, trifft und spricht er regelmäßig mit Ikonen wie Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone, Judith Williams oder Michelle Obama und befragt sie nach ihrem persönlichen Erfolgsgeheimnis.